Prämierte Projekte

Aus 122 Eingaben prämierte die Fachjury die folgenden 47 Projektideen. 31 dieser Projekte werden in der Deutschschweiz, 9 in der Romandie und 7 im Tessin umgesetzt. Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Teilnehmenden herzlich für ihr Engagement.

Projekte aus der Deutschschweiz:

Wandern für alle, Bern (BE)

Einheimische und Zugewanderte entdecken gemeinsam die Region Bern. Ob Talwanderung oder Gipfelsturm – die Wandergruppen stehen allen offen und jede_r wird ermutigt, sich aktiv an der Planung zu beteiligen. „Wandern für alle“ sieht sich dabei nicht nur als Begegnungsort, sondern als Chance, neue Freundschaften zu schliessen, Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen und sich sprachlich weiterzubilden.

Kontakt: Wandern für alle


Lesetandem, Baden (AG)

Gemeinsam lesen macht mehr Spass. Lesementor_innen vermitteln Kindern im Alter von acht bis elf Jahren Freude am Lesen und an der Sprache. Die Tandems sind kostenlos aber verbindlich und finden einmal wöchentlich statt. Das ausserschulische Projekt fördert das Sprachverständnis der Kinder, gleichzeitig lernen sie die hiesige Kultur besser kennen und bauen ihr soziales Netzwerk aus.

Kontakt: Lesetandem / Stadtbibliothek Baden


Integration erleben und Okra und Rüebli – die internationale Kochshow, Wabern b. Bern (BE)

„Integration erleben“ und „Okra und Rüebli“ bringen Berner_innen und Menschen anderer Herkunft zusammen. Was bei den Begegnungsanlässen von „Integration erleben“ passiert, wird mit dem Theaterprojekt „Okra und Rüebli – die internationale Kochshow“ auf der Bühne dargestellt: Menschen unterschiedlicher Herkunft kochen gemeinsam und tauschen sich aus. Anschliessend lockt ein gemeinsames Abendessen mit Akteur_innen und Zuschauer_innen. Alle Beteiligten organisieren und gestalten die Anlässe gemeinsam.

Kontakt:
Kollektiv Frei_Raum
Struktouren
Heitere Fahne


Projekt beat. – erlebnisorientiertes Freizeitangebot für Geflüchtete, Kreuzlingen (TG)

„beat.“ bietet Asylsuchenden aus dem Empfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigungen. „International Dinners“, Fussball- und Spielnachmittage, Wanderungen, Musikworkshops und vieles mehr erleichtern Begegnungen und den Austausch zwischen Geflüchteten und Einheimischen. Auch die intensivere Zusammenarbeit mit dem Projekt „Gestalten mit Kindern, Jugendlichen und Familien“ bietet Abwechslung und stärkt die Asylsuchenden mit positiven Erlebnissen.

Kontakt: beat. / AGATHU


Begegnungscafé des Afrika Vereins, Rapperswil-Jona (SG)

Einmal im Monat lädt das Begegnungscafé des Afrika Vereins zum Austausch zwischen Migrant_innen und Einheimischen. In einer ungezwungenen Atmosphäre knüpfen die Teilnehmenden neue Kontakte und lernen kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten kennen. Fremdsprachige erhalten die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse im Alltag anzuwenden. Zudem wird jeweils über ein spezifisches Thema wie Politik, Essgewohnheiten, über das Sozial- oder Schulsystem informiert.

Kontakt: Afrika Verein Rapperswil-Jona


Langnau Interkulturell, Langnau i.E. (BE)

„Langnau interkulturell“ bietet mit Frauen- und Männertreffs, dem Café International sowie einem Deutschkonversationskurs ein vielfältiges Programm. Bei Chorproben, in Sportvereinen, an Veloreparaturkursen oder bei gemeinsamen Ausflügen begegnen sich Migrant_innen und Schweizer_innen und lernen sich kennen und besser verstehen. Die Angebote wiederspiegeln die Bedürfnisse der Zielgruppen und werden stetig angepasst.

Kontakt: Langnau Interkulturell


Theater kennt keine Grenzen / Cross Borders, Bern (BE)

„Cross Borders“ richtet sich an Jugendliche unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft sowie an jugendliche Geflüchtete. Gemeinsam mit den 13- bis 18-Jährigen entwickelt „Cross Borders“ ein Theaterstück. Durch Improvisation, Erzählungen, Musik und Tanz schaffen die Jugendlichen eine Verbindung zu ihren Lebenswelten. Die Teilnehmenden werden in ihren sprachlichen, kreativen und sozialen Kompetenzen gefördert und in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. Das Projekt bezweckt nicht nur gesellschaftliche Teilhabe für alle, sondern setzt ein Zeichen für kulturelle Vielfalt und gegen Vorurteile.

Kontakt: Junge Bühne Bern JBB in Kooperation mit Cross Borders und weiteren Akteur_innen


Begegnungsort – Quartierladen und Café im Murifeld, Bern (BE)

Das Berner Murifeld ist ein sozial und kulturell sehr durchmischtes Quartier. Der Verein „Laden im Murifeld“ plant einen Begegnungsort, welcher den sozialen Zusammenhalt fördert und die Identifikation mit dem Quartier stärkt. Ein Café und ein Quartierladen bieten Gelegenheiten, zu verweilen, sich mit Nachbarn und Nachbarinnen auszutauschen, (sich) zu informieren und lokale, nachhaltig und fair produzierte Lebensmittel einzukaufen.

Kontakt: Laden im Murifeld


Mit Asylsuchenden in Bewegung, Luzern (LU)

Sich gemeinsam zu bewegen und Sport zu treiben, schafft Begegnungen von Mensch zu Mensch und macht Spass. „Mit Asylsuchenden in Bewegung“ bietet alle zwei Wochen Sport und Spielaktivitäten für Kinder und Erwachsene an. Fussball, Wanderungen, Minigolf oder Schwimmen dienen dabei als Mittel um Geflüchtete und Einheimische zusammenzubringen. Gemeinsame, positive Erlebnisse schaffen die Grundlage für neue Bekanntschaften und fördern das Verständnis füreinander.

Kontakt: Katholische Kirche Stadt Luzern


Gemeinsam ein Ziel erreichen – auf Augenhöhe, Fribourg (FR)

Im Vereinshaus „La Red“ (span.: das soziale Netzwerk) engagieren sich 18- bis 25-jährige Geflüchtete und Freiburger_innen gemeinsam für gesellschaftliche Integration. Ein viertägiges Vereinslager gibt den jungen Erwachsenen die Chance, sich besser kennenzulernen, neue Projektideen zu entwickeln und zu erfahren, wie sie sich bei den Aktivitäten von „La Red“ aktiv einbringen können. Die neuen Bekanntschaften sind insbesondere für die Geflüchteten eine wichtige Ressource bei der alltäglichen Integration. Nicht zuletzt deshalb bindet „La Red” alle Beteiligten in die Vereinsaktivitäten mit ein.

Kontakt: La Red


Treff der Kulturen, Brügg (BE)

Jeden Freitagmorgen öffnet der „Treff der Kulturen“ speziell für Mütter mit Vorschulkindern. Der Begegnungsort bietet unkomplizierten Austausch, Kinderbetreuung, Deutschkonversation sowie Informationen zu Frühförderungsangeboten und zum Leben in der Schweiz. Alle Teilnehmerinnen – Migrantinnen und Schweizerinnen – wirken bei der Gestaltung und Durchführung des Programms mit. Viermal jährlich findet zudem ein Anlass für ein breites Publikum statt, beispielsweise ein Stand am Weihnachtsmarkt oder ein Spielnachmittag.

Kontakt: pontura


träffpunkt Workshops, Glarus (GL)

„Mäntigskaffi“, Kochen aus- und inländischer Spezialitäten, Deutschunterricht und Sportangebote sind nur einige der vielen Begegnungsmöglichkeiten, welche „Träffpunkt” anbietet. Der Verein hat zum Ziel, Schweizer_innen und Migrant_innen zusammenzubringen und erste Kontaktmöglichkeiten zu schaffen. Nicht selten ist der „Träffpunkt“ das Sprungbrett für den Eintritt in einen lokalen Verein oder zu einer Beschäftigung.

Kontakt: Verein Träffpunkt


VeLOkal, Windisch (AG)

Das Team von VeLOkal repariert gebrauchte Fahrräder und verkauft sie zu einem symbolischen Preis an Asylsuchende. Dank einem eigenen Fahrrad gelangen Geflüchtete kostengünstig von ihrer Unterkunft ins Stadtzentrum. Sie kommen so nicht nur in Kontakt mit der lokalen Bevölkerung, sondern können bei der Reparatur mitwirken. In massgeschneiderten Velofahrkursen lernen die Asylsuchenden ausserdem die wichtigsten Verkehrsregeln und erkunden die Umgebung.

Kontakt: Velowerkstatt / Reformierten Kirche Windisch


Offener Treffpunkt: „Zusammen Kochen“, Basel (BS)

„Zusammen Kochen” ist ein wöchentlicher Treffpunkt, welcher Menschen unterschiedlicher Herkunft ein geselliges und kulinarisches Erlebnis bietet. Die Teilnehmenden kochen zusammen abwechslungsreiche, gesunde und saisonale Gerichte, wobei die Erfahrungen und Ideen der einzelnen einbezogen werden.

Kontakt: Zusammen kochen im Union Kultur- und Begegnungszentrum 


Multikulturelle Theater- und Gestaltungs-workshops für Kinder, Chur (GR)

Wer bin ich? Wer war ich dort, wo ich herkomme? Wer bin ich, wenn ich hier bin? Fünf- bis Zwölfjährige setzen sich über unterschiedliche Ausdrucksformen wie Theater, Fotografie, Tanz oder Malen mit Fragen der eigenen Identität, mit ihren Gefühlen und dem interkulturellen Zusammenleben auseinander. Die Workshops richten sich direkt an geflüchtete Kinder, werden aber auch an öffentlichen Kindergärten und Primarschulen angeboten. Den Abschluss bilden zwei gemeinsame Workshops sowie eine Ausstellung mit den Kunstwerken und Aktionen der Kinder.


Café Maitri Plus, Stans (NW)

Das „Café Maitri“ ist ein Begegnungszentrum, in welchem sich Migrantinnen und einheimische Frauen in entspannter Atmosphäre treffen, gemeinsam etwas unternehmen und ihre Sprachkenntnisse verbessern. Weitere Angebote umfassen Lauftreffs oder Informationsveranstaltungen zu Themen wie Stressbewältigung oder Erziehung. Das Café Maitri ist zudem eine Austauschplattform für private Initiativen von Einheimischen und Zugezogenen. Neu soll unter anderem ein Raum für Männer eröffnet werden.

Kontakt: Café Maitri


„MiniSingers“ Kinder singen und spielen mit dem Chor „Njoy2sing“, Boswil (AG)

Im Chorprojekt „Njoy2sing“ treffen sich Geflüchtete und Einheimische seit 2013 alle zwei Wochen, um gemeinsam zu singen. Die mitgebrachten Kinder singen, tanzen und klatschen jeweils mit Begeisterung mit. Der neu gegründete Chor „MiniSingers“ setzt hier an und ermuntert die Kinder auf spielerische Weise zum Singen, Tanzen und Musizieren. Sie lernen dabei Lieder, welche sie zusammen mit ihren Eltern und anderen Erwachsenen vortragen. In Zukunft treten die „MiniSingers“ und der Chor „Njoy2sing“ gemeinsam auf.


Blickwinkel – über die Quartiergrenzen hinausschauen, Luzern (LU)

„Blickwinkel“ richtet den Fokus auf die Lieblingsorte von Schweizer_innen und Migrant_innen. Einmal im Monat führen sie Interessierte an Orte in der Stadt Luzern oder in umliegenden Gemeinden, die für sie von besonderer Bedeutung sind. Ein Moscheebesuch, das Training einer tamilischen Tanzgruppe, ein Einkaufsbummel oder der Besuch am Arbeitsplatz – die Projektgruppe legt die Ausflüge gemeinsam fest und bereitet sie vor. Dabei stärken die Teilnehmenden ihre Kompetenzen (Sprache, persönliches Auftreten, Planung) und erhalten einen Einblick in ganz unterschiedliche Lebensbereiche.

Kontakt: Zusammen leben Maihof-Löwenplatz (ZML)


„mach mit“ – Kunsthandwerk-Workshops von und für Frauen aus aller Welt, Winterthur (ZH)

„mach mit“ bietet Frauen aus aller Welt einen Ort, um sich selbstorganisiert zu treffen, auszutauschen und zu vernetzen. Das Projekt ermutigt Migrantinnen, ihr (kunst-)handwerkliches Wissen didaktisch und methodisch aufzubereiten und in Workshops anderen Frauen zu vermitteln. Auch der „mach-mittwoch“ mit den niederschwelligen Kreativ-Workshops für Frauen und Kinder ist seit 2017 fester Bestandteil der Schulferien-Angebote im „machwerk“. „mach mit“ fördert das Empowerment der Frauen, ihre soziale Integration und die gesellschaftliche Teilhabe.

Kontakt:
mach mit
machwerk Winterthur


Bistro im Senkel, Stans (NW)

Das „Bistro im Senkel“ ist ein niederschwelliger Treffpunkt für Einheimische und Zugezogene. Jeden Mittwoch ist ein breites Publikum eingeladen, Kontakte zu knüpfen, Fussball zu spielen, Deutsch zu üben oder sich einfach bei einem Gespräch besser kennenzulernen. Die Besucherinnen und Besucher gestalten den Raum und die Angebote mit – auch geflüchtete Menschen, die dadurch an Sichtbarkeit gewinnen. Das „Bistro im Senkel“ ist ein neues Teilprojekt des „Bistro Interculturel“, das auf vielfältige Weise Begegnungen zwischen Zugezogenen und Einheimischen fördert.

Kontakt: Bistro Interculturel


Fingerfood-Basar, Schänis (SG)

An einem Fingerfood-Basar präsentieren Migrantinnen und Migranten Gerichte aus ihrer Heimat und stellen ihr Herkunftsland vor. Die Veranstaltung soll Hemmschwellen abbauen und es Einheimischen und Zugezogenen erleichtern, aufeinander zuzugehen.


Unterstützung geflüchteter Student_innen, Basel (BS)

Geflüchtete Menschen mit akademischem Hintergrund entdecken zusammen mit Studierenden den Unialltag. Als Hörer_innen besuchen sie Vorlesungen in ihrem bisherigen oder gewünschten Studiengang, knüpfen neue Kontakte und lernen ihre zukünftigen Kommiliton_innen kennen. Studierende begleiten sie dabei, sich für das reguläre Studium anzumelden und unterstützen sie beim Deutschlernen. Nun soll der Zugang zur Universität, also die Aufnahme in ein reguläres Studium, verstärkt gefördert werden.

Kontakt: Offener Hörsaal


Haus pour Bienne. Biel (BE)

Das „Haus pour Bienne“ ist ein offener Treffpunkt, an welchem sich Menschen austauschen und vernetzen und dient als Plattform für freiwilliges Engagement. Es vereint Kurs- und Bildungsangebote, frei zugängliche Infrastruktur und eine Vielfalt an Veranstaltungen unter einem Dach. Im „Haus pour Bienne“ ist jede_r willkommen, sich nach eigenen Interessen, Fähigkeiten und Ressourcen einzubringen.

Kontakt:
Haus pour Bienne
Verein FAIR
Stand up for refugees


Expo Transkultur, Zürich (ZH)

„ExpoTranskultur“ nimmt Kunst, Kreativität und Dialog als Ausgangspunkt, um Interaktionen zwischen Menschen verschiedener Herkunft zu fördern. Der Verein organisiert in Zusammenarbeit mit Quartierzentren verschiedene Angebote und Aktivitäten, wie beispielsweise einen interkulturellen WeltTisch, ein Projekt am Spieltag 2018 sowie das Wochenend-Kulturfestival „ExpoTranskultur“.

Kontakt: ExpoTranskultur


Obwaldner Heimatküche – reloaded! Sarnen, OW

Altbewährte Obwaldner Rezepte treffen auf Gerichte von Migrant_innen. In monatlich stattfindenden Kochkursen experimentieren die Teilnehmenden von „Obwaldner Heimatküche – reloaded!“ kulturübergreifend an einer neuen Fusion-Küche. Wöchentliche Mittagstische bringen diese „erweiterte“ Obwaldner Heimatküche der Öffentlichkeit näher. Dabei ist Kochen weit mehr als die Arbeit am Herd und erfordert Wissen über Gemüseanbau, nachhaltigen Ressourcenhaushalt oder Gästebewirtung. So bauen die Teilnehmenden gemeinsam Kochzutaten im Garten an. Ein Kochbuch hält die Erfahrungen und Erkenntnisse fotodokumentarisch fest.

Kontakt: CHESSI


Berufsintegrations-Mentoring für Geflüchtete und andere Migrant_innen, Bern (BE)

Für viele Geflüchtete und benachteiligte Migrant_innen stellt die Integration in den Arbeitsmarkt eine der grössten Herausforderungen dar. In einem massgeschneiderten Coachingprogramm erhalten sie Unterstützung beim Einstieg in eine Arbeitsstelle, eine Berufsausbildung oder ein Studium. Gut vernetzte Mentorinnen und Mentoren begleiten die Teilnehmenden und ergänzen so die öffentlichen Arbeitsintegrationsmassnahmen.

Kontakt: Freiwilligen Viktoria


Länder und Kulturen – erzähl mir deine Geschichte, Zollikofen (BE)

Das „Café Mondial“ ist ein Treffpunkt für alle und versteht sich als Vermittler zwischen den Kulturen. Einmal im Monat findet ein Austauschabend statt, an welchem Menschen mit Fluchthintergrund von oft unglaublichen Reisen bis in die Schweiz erzählen. „Café Mondial“ will diese Erzählungen in einem Buch festhalten, bildlich darstellen und mit geographischen und historischen Fakten ergänzen. Die Publikation gibt den Beteiligten eine Stimme und ermöglicht es, ein grösseres Publikum zu erreichen.

Kontakt: Café Mondial Zollikofen


Film-Küche –Kulturtreffpunkt im Birch,
Schaffhausen (SH)

Ein Koch-Team bietet im Birch-Treff seit längerem monatlich einen Mittagstisch an. Die Verantwortlichen planen, diese Aktivität zu einem Kulturanlass zu erweitern. Neu bilden Filme aus unterschiedlichen Ländern den Ausgangspunkt für die gekochten Gerichte. Die Besucher und Besucherinnen lernen so die im Birch-Treff vertretenen Länder besser kennen und werden ermuntert, sich über verschiedene Kulturen und Essgewohnheiten auszutauschen.

Kontakt: Birch-Treff


RENCONTRES interculturelles et intergénérationnelles AU GALETAS, Fribourg (FR)

Das Lokal „Au galetas“ organisiert Anlässe, die Raum für Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft schaffen. Jede dieser „Rencontres au galetas“ widmet sich einem bestimmten Thema, zu welchem passende Aktivitäten und Kulinarisches angeboten werden. Die Veranstaltungen umfassen etwa eine offene Bühne, Spiele, Wanderungen, kreative Workshops oder Inputs zu Integrationsthemen.

Kontakt: Au galetas / URUMURI


Deutschtreff – Vo Ergendwo, Lenzburg (AG)

Was mit einem Deutschkurs für Asylsuchende begann, hat sich rasch zu einem vielseitigen Deutschtreff entwickelt. Auf Anregung der Teilnehmenden erhalten Geflüchtete auch Unterstützung bei Hausaufgaben, Bewerbungen oder bei der Jobsuche. Regelmässige Veranstaltungen und Ausflüge bieten weitere Gelegenheiten, sich zu treffen und etwas voneinander zu lernen.

Kontakt: Vo Ergendwo


Be a Robin Zürich, Zürich (ZH)

„Be a Robin Zürich“ organisiert Freizeitaktivitäten für junge Geflüchtete in und um Zürich. Ob Fussball, Wanderungen, Kochabende oder ein gemeinsamer Ausflug – die Geflüchteten gestalten das Programm mit. Sie helfen, die Aktivitäten zu koordinieren und bringen ihre eigenen Bedürfnisse ein. „Be a Robin Zürich“ plant, vermehrt auch den Austausch zwischen Freiwilligen, der lokalen Bevölkerung und den Geflüchteten zu fördern.

Kontakt: Be a Robin Zürich


Projekte aus der Romandie:

Pépites d’or, Champlan (VS)

„Pépites d’or“ verleiht Frauen mit Migrationshintergrund eine Stimme. Sie erhalten die Möglichkeit, öffentlich eine Erzählung aus ihrer Heimat darzubieten. Dies geschieht in Form eines Tandems: die von der Migrantin in ihrer Herkunftssprache geschilderte Geschichte wird von einer professionellen Erzählerin auf Französisch wiedergegeben. Das Projekt wird fortlaufend um neue Elemente ergänzt und weiterentwickelt.


Le Bonheur des Touptis, Bulle (FR)

Seit drei Jahren ist der Eltern-Kind-Treff „Le Bonheur des Touptis“ in Bulle ein wichtiger Ort der Frühförderung und Integration. Neuzugezogene und einheimische Familien erhalten die Gelegenheit, andere Familien kennenzulernen, sich über Erziehungsfragen auszutauschen, Informationen und Rat zu finden, die Kinder zusammen spielen zu lassen sowie Französisch zu lernen.

Kontakt: Le Bonheur des Touptis (Verein)


Témoignages par images, Fribourg (FR)

Jugendliche unterschiedlicher Herkunft fotografieren, drehen Kurzfilme und zeigen so ihre Sicht auf ihr Lebensumfeld. Mit Einfallsreichtum und Neugier dokumentieren sie die kulturell durchmischten Quartiere, in welchen sie aufwachsen. Sie reflektieren, wie sie ihre Umgebung wahrnehmen und wie sie von anderen wahrgenommen werden. In einer Ausstellung präsentieren die Jugendlichen ihre Werke einem breiten Publikum und erfahren als Zeug_innen, Erzähler_innen und Akteur_innen Wertschätzung.

Kontakt: ONG Corpus


Vivre Ensemble, Biel (BE)

„Vivre ensemble“ unterstützt sozial isolierte Migrantinnen und ihre Kinder im Alltag. Der Verein bietet den Frauen Informationen oder begleitet sie bei Bedarf. So lernen sie öffentliche Verkehrsmittel, Bibliotheken, Sozialzentren, Freizeitmöglichkeiten oder Organisationen in Biel kennen und lernen, sich selbständig im Alltag zu orientieren. Auf Nachfrage der Teilnehmerinnen bindet „Vivre ensemble“ neu auch Männer und die Schweizer Bevölkerung mit ein, beispielsweise durch Informationsabende oder kulinarische Veranstaltungen.


Bel Horizon open 2018–2019, La Chaux-de-Fonds (NE)

Auf Initiative von Asylsuchenden fand „Bel Horizon open“ 2004 seinen Anfang. Als Cyber-Café konzipiert, bietet es einen Begegnungsort für Asylsuchende und Einheimische gleichermassen. Seither hat „Bel Horizon“ sein Angebot sukzessive ausgebaut und organisiert neben Computerkursen oder Rechtsberatungen auch Kultur-, Informations- und Sportveranstaltungen. Der Verein steht in direktem Kontakt mit Aufnahmezentren und Asylsuchenden, welche in Wohnungen untergebracht sind und engagiert sich stark für die Begegnung und Vernetzung von Asylsuchenden mit der lokalen Bevölkerung.

Kontakt: Bel Horizon


Foyer d’accueil et espace de rencontres à la cité Carl-Vogt, Genf (GE)

Die Cité Carl-Vogt in Genf beherbergt über 200 Nationen und Menschen aller Altersklassen. Um das Quartier aufzuwerten und den Austausch über Kultur- und Altersgrenzen hinweg zu erleichtern schafft der Verein 60×60 neue Begegnungsräume. Einerseits plant er, eine Grünanlage mit einem Gemeinschaftsgarten, Picknicktischen und einem Spielplatz auszustatten. Dort sollen auch Anlässe wie ein Openair-Kino oder das Quartierfest stattfinden. Andererseits will er einen Gemeinschaftsraum eröffnen, wo die Quartierberwohner_innen Aktivitäten wie Yoga, Schreib-Workshops oder Weiterbildungen anbieten können.

Kontakt: 60×60


Repas’serelles : Cuisinons-ensemble !, Fribourg (FR)

Seit Jahren treffen sich im „Passerelles“ jede Woche Menschen unterschiedlicher Herkunft zu einem Essen, das jeweils von einer anderen kulturellen Gruppe zubereitet wird. Diese Abende bieten Gelegenheit für Begegnungen und Austausch, oft bereichert durch einen speziellen thematischen Beitrag. Das „Passerelles“ erweitert nun die Kochinfrastruktur, um die Aktivitäten fortsetzen und weiterentwickeln zu können.

Kontakt: Passerelles


Café Baklava, Fribourg (FR)

Das „Café Baklava“ im Aufnahmezentrum Matran erleichtert neuankommenden Asylsuchenden den Start. Freiwillige organisieren regelmässig Veranstaltungen, wie beispielsweise interaktive Spiele oder einen Sprachaustausch. Durch die Aktivitäten treten die Asylsuchenden mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt und bauen sich ein soziales Netzwerk auf.


Les Scribes, Lausanne (VD)

Der Verein „Les Scribes“ unterstützt jeden Montagabend Migrantinnen und Migranten beim Schreiben von Briefen. Die freiwillig engagierten Schreiber_innen sind es gewohnt, mit Menschen von anderswo zu arbeiten und bringen die Erfahrung und Sensibilität mit, um die Bedürfnisse der Personen zu verstehen und schriftlich festzuhalten.

Kontakt: Les scribes


Projekte aus dem Tessin:

L’Acqua amica, Bellinzona (TI)

„L’Acqua amica“ bietet im Sommer verschiedene Freizeitaktivitäten für rund 20 jugendliche Migrantinnen und Migranten an, darunter Schwimmen. Zwei der Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, sich zu Rettungskräften ausbilden zu lassen und als Badeaufsicht für die Sicherheit der Gruppe im Freibad zu sorgen.

Kontakt: DaRe-Diritto a Restare


Ti-Incontro, Caslano (TI)

In der Gemeinde Caslano entsteht ein Begegnungsraum für Asylsuchende und Einheimische, mit dem Ziel die Integration der Geflüchteten und das gegenseitige Verständnis zu fördern. „Ti-Incontro“ bietet Freizeitaktivitäten wie Malstunden oder Yoga an und unterstützt die Asylsuchenden gezielt. So erläutern ihnen Freiwillige amtliche Dokumente oder diskutieren Themen wie die Abfallentsorgung.


La Bottega del Teatro, Mendrisio (TI)

In „La Bottega del Teatro“ wirken Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund in einem Theaterlabor mit. Durch spielerische Übungen lernen sie sich besser kennen und erwerben die Grundlagen des Theaterspiels. Gemeinsam mit erfahrenen Schauspieler_innen und Regisseur_innen entwickeln die Jugendlichen ein Theaterstück, welches öffentlich aufgeführt wird.

Kontakt: Giullari di Gulliver


Tra cielo e terra –
Integrazione nelle Tre Valli, Biasca (TI)

Einmal im Monat treffen sich Einheimische und Migrant_innen zu einem Integrationsnachmittag, an welchem sie sich kennenlernen und Kontakte knüpfen. Auf Nachfrage der Zugewanderten und Geflüchteten findet ausserdem wöchentlich ein Italienischkurs statt. Als Ergänzung organisiert „Tra cielo e terra“ auch Informationsabende für die ganze Bevölkerung, um integrationsspezifische Themen zu diskutieren.


Sguardi Incrociati sul Ticino, Lugano (TI)

„Sguardi Incrociati“ fördert den Kontakt und das Verständnis zwischen einheimischer Bevölkerung und Geflüchteten. Zu diesem Zweck finden geführte Ausflüge im Kanton Tessin statt, an welchen die Teilnehmenden die Region entdecken. Mit Fotografien halten sie ihre Eindrücke fest und offenbaren so ihre persönliche Sichtweise. Die entstandenen Bilder finden Eingang in eine Ausstellung, welche den Kanton aus Blick der Geflüchteten zeigt.

Kontakt: Eritrei Ticino


ECCOCI – associazione per farli sentire benvenuti, Bellinzona TI

Hinter ECOOCI steckt der Wunsch, Menschen von anderswo zu unterstützen. Wöchentliche Italienischkurse dienen auch dazu, Zeit miteinander zu verbringen und sich gegenseitig kennenzulernen. Andere Aktivitäten umfassen zum Beispiel Ausflüge in Schweizer Städte, Wanderungen in den Bergen oder Spielnachmittage.


A tu per tu con l’italiano, Lugano (TI)

Das Projekt „Penny Wirton“ versteht Sprache als Grundrecht und bringt Geflüchteten  gratis die italienische Sprache bei. Auch die Schüler_innen des Gymnasiums „Liceo Lugano 1“ haben sich dieser Philosophie angenommen und geben Geflüchteten umsonst Italienischstunden. Ein Dokumentarfilm begleitet die Aktivitäten am Gymnasium und wird anschliessend am Filmfestival „Diritti Umani“ und an Schulen gezeigt.

Kontakt: Fondazione Posti Liberi