Hedy Graber, Migros-Kulturprozent:
Das Migros-Kulturprozent engagiert sich seit Jahren im Themenfeld der Migration und Integration. Erstmals lancieren wir mit dem Bund ein gemeinsames Förderprogramm. Das wird viel bewegen!
WeiterHedy Graber, Migros-Kulturprozent:
In unserer Gesellschaft gibt es viele Menschen mit guten Ideen und dem Willen, etwas für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu tun. Das Migros-Kulturprozent fördert mit eigenen Projekten im Bereich Migration und Integration seit Jahren dieses Potenzial und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Qualität im interkulturellen Zusammenleben. Ich freue mich, dass wir mit der Eidg. Kommission für Migrationsfragen EKM eine Kooperation eingehen konnten und contakt-citoyenneté gemeinsam lancieren. Damit bündeln wir die Kräfte, nutzen unterschiedliche Zugänge ins integrationspolitische Feld und bauen Brücken zwischen Institutionen, der Bevölkerung und der Wirtschaft. Ich bin gespannt auf all die guten Projektideen – ich denke, contakt-citoyenneté wird rege genutzt.
Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund
Francis Matthey, EKM:
Die Partnerschaft der EKM und des Migros-Kulturprozent eröffnen grosse Chancen, Synergien zu bündeln und in der Integrationsarbeit neue Wege zu gehen.
WeiterFrancis Matthey, EKM:
Integration heisst Partizipation. Damit gesellschaftliche Teilhabe umgesetzt werden können, benötigt es manchmal eine Initialzündung. contakt-citoyenneté bietet die Möglichkeit, entsprechende Ideen in die konkrete Tat umzusetzen.
Die EKM engagiert sich seit Langem für verbesserte Möglichkeiten der Partizipation von Zugewanderten. Mehrere Kantone haben auf Gemeindeebene oder kantonaler Ebene das Stimmrecht, ja sogar das passive Wahlrecht für Zugewanderte aus dem Ausland eingeführt. In den anderen Kantonen sollte den Migrantinnen und Migranten ohne Schweizer Pass ebenfalls ermöglicht werden, sich am bürgerlichen und gemeinschaftlichen Leben ihrer Wohngemeinde zu beteiligen. contakt-citoyenneté bietet nun diese Möglichkeit.
Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Migros-Kulturprozent. Diese Public-Private-Partnership bietet die grosse Chance, Synergien zu bündeln und in der Integrationsarbeit neue Wege zu gehen.
Francis Matthey, Präsident der Eidg. Kommission für Migrationsfragen EKM

Luzia Kurmann, Migros-Kulturprozent:
„Integrative Kreativität“ ist gefragt. Wir möchten, dass in der ganzen Schweiz viele verschiedene Projekte in freiwilligem Engagement umgesetzt werden. Ich bin gespannt!
Weiter
Luzia Kurmann, Migros-Kulturprozent:
Ich bin immer wieder beeindruckt, wie tatkräftig und engagiert sich Menschen mit unterschiedlichen Begabungen und Mitteln jeweils in interkulturelle Projekte einbringen können und damit grosse Wirkung erzielen. Das Migros-Kulturprozent fördert seit Jahren Projekte im Bereich Migration/Integration, die auf Eigeninitiative angelegt sind. Nun können wir zusammen mit dem Bund noch mehr bewegen.
Bei der Entwicklung von contakt-citoyenneté haben verschiedenste Institutionen und Fachpersonen aus dem Migrations- und Integrationsbereich mitgewirkt. Diese und ihre Kolleginnen und Kollegen werden in unterschiedlicher Form die prämierten Projekte in ihrer Umsetzung begleiten. Bereits jetzt ist somit ein Netzwerk in den Gemeinden, Regionen und Kantonen angelegt und eine solide Basis für nachhaltige Projekte geschaffen.
Luzia Kurmann, Projektleiterin Migration/Integration, Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund
Ruth Tennenbaum, EKM:
Jeder Mensch hat Potenziale und gute Ideen. Wir wollen mithelfen, dass Ideen zu realisierbaren Projekten entwickelt und umgesetzt werden können. Nehmen Sie diese Chance wahr und reichen Sie Ideen jetzt ein!
WeiterRuth Tennenbaum, EKM:
Es ist schön, wenn sich viele Menschen, Einheimische und Zugewanderte, für das Gemeinwesen interessieren und sich persönlich aktiv für ein friedliches und gutes Zusammenleben einsetzen. Sei dies im Quartier, auf dem Dorfplatz, in der Schule, im Sport – überall dort, wo das Zusammenleben stattfindet. Sich so einzubringen hat einen hohen integrativen Wert und schafft Gemeinsinn.
Die Kooperation mit dem Migros-Kulturprozent gibt dem Förderprogramm mehr Schub und schafft einen Mehrwert für alle, die sich für die Integration und für das interkulturelle Zusammenleben engagieren, da wir gemeinsam für das gute Gelingen sorgen.
Ruth Tennenbaum, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Eidg. Kommission für Migrationsfragen EKM
Heinz Altorfer, Migros-Kulturprozent:
Aus dem, was Migrantinnen und Migranten an Erfahrungen aus ihrer Heimat mitbringen und dem, was sie hier in der Schweiz vorfinden, soll etwas Neues entstehen.
WeiterHeinz Altorfer, Migros-Kulturprozent:
Menschen aus anderen Kulturen wollen hier in der Schweiz in einer Gesellschaft leben, der sie sich zugehörig fühlen und in der sie mitgestalten können. Das Migros-Kulturprozent unterstützt und fördert Projekte, welche solches bewirken. Aus dem, was Migrantinnen und Migranten an Erfahrungen aus ihrer Heimat mitbringen und dem, was sie hier in der Schweiz vorfinden, soll etwas Neues entstehen. Ich erhoffe mir, dass das Förderprogramm contakt-citoyenneté Ideen auf den Weg bringen kann, wie so etwas geschehen kann.
Es ist aus meiner Sicht wegweisend, dass sich die EKM als eine Institution des Bundes und das Migros-Kulturprozent als ein privater Träger zusammentun, um zukunftsfähige Ideen zu fördern. Es zeigt, dass private Initiative und staatliches Handeln der Integration gemeinsam neue Impulse geben können. Ich wünsche mir, dass dieses Zeichen auch Menschen zu Initiativen ermutigt, die hier in der Schweiz das Zusammenleben vorwärts bringen.
Heinz Altorfer, Leiter Soziales, Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund
Simone Prodolliet, EKM:
Teilnehmen und Teilhaben sollen nicht leere Worthülsen bleiben. Wir wollen breite Kreise anregen, Partizipation in konkreten Situationen zu leben und zu gestalten.
WeiterSimone Prodolliet, EKM:
Viel freiwilliges Engagement geschieht oft unbemerkt und braucht nicht selten langen Atem und Ausdauer. Über contakt-citoyenneté sollen Initiantinnen und Initianten motiviert werden, ihre Ideen gemeinsam mit andern nicht nur zu starten, sondern auch längerfristig umzusetzen und dabei auch Wertschätzung zu erhalten. Die EKM freut sich, dass mit dem Migros-Kulturprozent ein Partner gefunden wurde, der über die bereits für Integrationsfragen sensibilisierten Gruppierungen hinaus Kreise erschliessen kann. Wir erhoffen uns über die Zusammenarbeit neuen Schwung für die Integrationsarbeit.
Dr. Simone Prodolliet, Geschäftsführerin Eidg. Kommission für Migrationsfragen EKM
Hamit Zeqiri, KoFI:
Ich hoffe, dass nun all die guten Ideen eingereicht werden, die bislang keine finanzielle Unterstützung fanden. Seien dies innovative, neue oder bewährte Ideen.
WeiterHamit Zeqiri, KoFI:
Ich höre immer wieder, dass die finanziellen Mittel für die Umsetzung von Projektideen fehlen. Bei contakt-citoyenneté können nun all die guten Ideen eingereicht werden! Ich hoffe, dass engagierte Personen diese Möglichkeit nutzen! Ich fände es schön, wenn auch neue Ideen entstehen würden, die mit contakt-citoyenneté weiterentwickelt und umgesetzt werden könnten. Wir nutzen auf jeden Fall diverse öffentliche Anlässe, um interessierte Kreise zu motivieren, Ideen einzureichen.
Hamit Zeqiri, Präsident KoFI und
Geschäftsleiter KomIn, Kompetenzzentrum für Integration des Kantons Schwyz